Einer der Arbeiter stopft Christbäume durch den Verpackungstrichter und stapelt sie an der Betonwand am hinteren Ende der Hofstelle. Weiter vorne sind die Nordmanntannen zum Verkauf ab Hof an einem Gestell aus Dachlatten aufgereiht: 15 bis 60 Euro steht in Fünferschritten auf den Holztafeln davor. Die Christbaumverkäufer der Region Landshut sind bereit - am Wochenende startet der Ansturm auf die Nadelbäume.

Rund vier Millionen Christbäume werden pro Jahr in Bayern verkauft. Etwa zwei Drittel davon sind Nordmanntannen, der Rest Blaufichten, Nobilistannen oder Bergkiefern. Die Bäume auf dem Hof der Familie Attenkofer sind zehn bis zwölf Jahre alt. 18 bis 24 Euro kostet der laufende Meter, erklärt Franz Attenkofer. Vor mehr als 25 Jahren hatte er mit Oswald Zenk die Idee zum Handel mit den Nadelbäumen. Zehn Jahre später verkauften sie zum ersten Mal am Hof bei Grammelkam, dabei "war ein Baum greisliger wie der andere", winkt Zenk ab. Trotzdem: Den Leuten gefällt es, ihren Baum nicht nur selber aufzustellen und zu schmücken, sondern ihn im Wald umzuschneiden. Zenk und Attenkofer bieten das an, bereits im dritten Verkaufsjahr mussten sie Bäume zukaufen.

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