Zweiter Teil der Nachhaltigkeitsserie: Wie lässt es sich nachhaltig leben?

Neuer, besser, größer, mehr: Vor Corona war die Wirtschaft auf grenzenloses Wachstum ausgelegt. Die negativen Auswirkungen waren, dass oftmals die Umwelt belastet und Arbeiter ausgebeutet werden. Eine alternative Marktwirtschaft strebt die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) an. Sie versteht sich als ethisches Wirtschaftsmodell, dessen Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle. 2010 gründete der Österreicher Christian Felber den "Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie" für ein Wirtschaften, das auf Kooperation statt Konkurrenz setzt. Nach eigenen Angaben unterstützen bereits 2.000 Unternehmen und 7.000 Privatpersonen die weltweit agierende Bewegung.