Landshut Messerstiche auf Leiharbeiter

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild Foto: David-Wolfgang Ebener/Archivbild/dpa

Ein Kleiderständer, an dem mehrere Roben hängen. Eine Tür. Und ein Stehpult mit Mikrofon "wie beim Präsidenten in den Vereinigten Staaten", so Verteidiger Hubertus Werner. Diese Szenerie auf Leinwand bot sich den Verfahrensbeteiligten im Prozess gegen einen polnischen Leiharbeiter wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht. Es war dann nicht Donald Trump, der im Bild erschien, sondern eine polnische Inspektorin.

Die Dame teilte mit, dass die Zeugen, die per Videovernehmung zu einer schweren Prügelei zwischen zwei Polen am 29. September in der Arbeiterunterkunft in Eitting befragt werden sollten, nicht erschienen sind. Wie sich herausstellte, hatten die Leiharbeiter von dem Termin nichts gewusst: Die polnische Justiz war davon ausgegangen, dass das deutsche Gericht die Zeugen lädt. Eine zweite Videovernehmung an einem weiteren polnischen Amtsgericht konnte zwar durchgeführt werden - die Aussage des Zeugen war allerdings wenig aufschlussreich.

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