Das Landgericht Landshut verurteilt Litauer wegen gewerbsmäßigen gemeinschaftlichen Betrug zu zwei Jahren und acht Monaten Haft.

Ihr Auftreten gleicht dem erfolgreicher Geschäftsmänner. Und so hatte ein Mitarbeiter einer Autovermietung am Flughafen gleich von sich aus ein hochwertigeres Fahrzeug angeboten, als online reserviert worden war. Den Mercedes im Wert von etwa 70.000 Euro sah der Autovermieter nie wieder. Eingebunden in ein europaweit agierendes Netzwerk war auch Aivaras A.*, der den Mercedes vermutlich nach Litauen weitergeleitet hat.

Der 41-jährige Bauingenieur hatte sechs ihm zur Last gelegte Taten am Flughafen München und in Stuttgart im August 2015 zu Prozessbeginn vor dem Landgericht anstandslos eingeräumt. Eine Bandenabrede, von der die Staatsanwaltschaft auch nach der Beweisaufnahme ausgegangen war, konnte aus Sicht der sechsten Strafkammer allerdings nicht belegt werden: Schuldig des gewerbsmäßigen gemeinschaftlichen Betrugs in sechs tatmehrheitlichen Fällen lautete daher am Ende des zweiten Verhandlungstags das Urteil. A. muss für zwei Jahre und acht Monate hinter Gitter.

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