Während der bayerische Ministerpräsident Söder inzwischen schon (mit Umweg über das Kanzleramt?) zur Raumstation "Bavaria One" abhebt, hat sich Mama Bavaria im Gegenzug dazu entschlossen, die Münchener Großkopferten hinter sich zu lassen und dem gemeinen Volk wieder direkt ins Auge zu schauen.

Am Freitag machte sie dabei, durchaus standesgemäß, im Rathausprunksaal Station. Nach über zwei Stunden schauspielerischen wie rhetorischen Feuerwerks entließ sie ihre Untertanen wieder - bestens unterhalten und gelaunt. "Mamma Mia Bavaria" betitelt Luise Kinseher ihr aktuelles Bühnenprogramm, mit dem sie an ihre auf dem Nockherberg zur Ikone gewordene Mama-Bavaria-Figur anknüpft, aber gleichzeitig auch die Transformation zurück zur "normalsterblichen" Kabarettistin schafft. Diesen notwendigen Bruch leistet sie sofort zu Beginn des Programms, indem entgegen der Erwartung nicht Mama Bavaria die Bühne betritt, sondern eine Hannoveraner Touristin, die vom Bayernurlaub schwärmt, denn "man hat alles - und die Stecker passen".

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