Landshut Legendäre Diskotheken: Vom "Lido" zum "Beverly Hills"

Eigentlich hätte in der 1975 als "Lido" eröffneten Diskothek ein Striptease-Lokal Einzug finden sollen. Davon zeugte das Interieur lange noch. Foto: Haschberger

Marcella Haschberger prägte 27 Jahre lang die Disco-Szene am Kennedyplatz.

Sonntags um 13 Uhr war die Außentreppe an der Seligenthalerstraße 22 schon voller junger Leute. Es war der Aufgang zum "Lido", einer Diskothek, die an den Sonntagnachmittagen der 70er Jahre den Teenies vorbehalten war. Marcella Haschberger (61) war von 1975 bis 1998 eng mit dem Lokal am Kennedyplatz verbunden, das auch als "MP" und "Beverly Hills" bekannt war. Eigentlich sollte das "Lido" ein Striptease-Lokal werden. Dafür hatte es Besitzer Hans Hart von Fritz Kolb gegen die "Tenne" in der Altstadt eingetauscht. Auch der Name "Butterfly" stand schon fest. Doch die Stadt verweigerte die Genehmigung. "Sie haben sich sogar an den Bischof gewandt, um ein Strip-Lokal zu verhindern", erzählt Marcella Haschberger. Daraufhin eröffnete Hart eine Disco, der man die ursprüngliche Bestimmung noch ansah: Es gab Separées mit Vorhängen; die Tanzfläche war von Tischen mit neckischen Lämpchen umstanden.

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