Landshut Landgericht: Fußtritte von mittlerer Schwere

Der Bauunternehmer kam wegen Veruntreuen von Arbeitsentgelt und Betrug mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren davon. Foto: imago/xblickwinkel/McPHOTOx

Das Motiv fehlte. "Aber das ist bei Schlägereien unter Feiernden ja häufiger der Fall", so Sigrid Kolano in ihrem Plädoyer. Nach vier Verhandlungstagen vor der Jugendkammer des Landgerichts sah es die Staatsanwältin gestern als erwiesen an, dass der 20-jährige Serik S. am 4. März auf einer Faschingsparty in Haunersdorf einem am Boden liegenden Gast mindestens zwei Fußtritte verpasst hat. Es beantragte wegen vorsätzlicher Körperverletzung eine Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten.

Die Kammer unter Vorsitzendem Richter Theo Ziegler folgte den Ausführungen Kolanos, blieb mit einer Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren und vier Monaten allerdings unter dem beantragten Strafmaß. Da schädliche Neigungen bezüglich Alkohol und Drogen bei dem Landauer zu bejahen sind, wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

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