Landshut Kurz und heftig: Spuckattacke am Amtsgericht

Die Justizbeamten hatten Abdul A. mehrmals gewarnt, bevor sie ihm zur Vorführung die Spuckhaube (wie auf diesem Bild von einem Polizisten gezeigt) überziehen mussten. (Symbolfoto) Foto: Carsten Rehder/dpa

Vergleiche mit Guantanamo und Afghanistan waren gezogen worden. An den ersten Einsätzen von Spuckhauben hatte sich eine heftige Debatte entzündet.

Es ist demütigend für denjenigen, der sie übergezogen bekommt. Es wäre aber ebenso demütigend für denjenigen, der fremden Speichel ins Gesicht bekommen würde, ließe man sie weg. Am Montag mussten gleich vier Beamte in Deckung gehen, als der wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angeklagte Abdul A. bereits vor dem Sitzungssaal zu spucken anfing.

Auf Anordnung des Vorsitzenden Richters Peter Pöhlmann nahm der Afrikaner schließlich gefesselt und mit Spuckhaube versehen auf der Anklagebank Platz. Dies sei aus Sicherheitsgründen erforderlich, hieß es zur Begründung. Die Verhandlung vor der Berufungskammer des Landgerichts endete indes nach wenigen Minuten: Auf Anregung von Verteidiger Patrick Schladt wird der 30-Jährige nun auf seine Schuldfähigkeit hin begutachtet.

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