Es rumort im Klinikum. Kaum ist der neue Geschäftsführer Philipp Ostwald im Amt, ist er mit der ersten Hiobsbotschaft konfrontiert: Im Raum steht ein Planwert von minus 10 Millionen Euro für 2019. "Wir bemühen uns diesen zu unterschreiten und uns zu verbessern", so Ostwald.

Doch damit nicht genug. Der 2015 eröffneten Internistischen Intensivstation "i1" droht die Schließung. Der Grund: Das Pflegepersonal ist knapp. Laut LZ-Informationen sollen oft nur vier der zehn Patientenbetten zur Verfügung stehen, da es nicht genug Pfleger gibt, die sich um weitere Schwerstkranke kümmern könnten. Seit diesem Jahr hat Gesundheitsminister Jens Spahn den Pflegeschlüssel auf Intensivstationen erneut angezogen. Wer sich nicht daran hält, muss Strafe zahlen. Das möchte der neue Geschäftsführer Ostwald verhindern. Daher hat er sich ein neues Konzept überlegt, mit dem er eine Schließung der "i1" verhindern möchte. Sein Plan: Im Klinikum soll die Internistische Intensivstation mit der Chirurgischen Intensivstation (die ebenfalls pflegerisch unterbesetzt ist) zusammengelegt werden. Die 2015 eröffnete "i1" soll dann zu einer Überwachungsstation, einer sogenannten "IMC", umfunktioniert werden. Befürchtungen, dass bereits geflossene Fördermittel zurückgezahlt werden müssen, da er die erbaute Station dann anderweitig genutzt wird, hat Ostwald keine: "Das ist eine abstrakte Gefahr."

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