Landshut Kein Urteil im Missbrauchsprozess gegen Trainer

Der 65-Jährige soll Minderjährige während des Tischtennistrainings unsittlich berührt haben. Foto: David Kluthe/dpa

Bis zuletzt stand es Aussage gegen Aussage im Prozess gegen einen ehemaligen Tischtennislehrer, dem die Staatsanwaltschaft den sexuellen Missbrauch einer Schülerin zur Last legt. Und so erschien es am Dienstag nur folgerichtig, dass sich die Jugendschutzkammer des Landgerichts trotz ihres großen Erfahrungsschatzes zu der Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens entschlossen hat.

Somit wurde anstelle eines Urteils die Aussetzung der Hauptverhandlung verkündet. Die heute 13-Jährige wird nun auf eigenen Wunsch und mit Einverständnis der Mutter von der Münchner Psychologin Dr. Sandra Loohs bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit begutachtet. Wie berichtet, soll der 65-Jährige aus dem Landkreis minderjährige Mädchen während des Tischtennistrainings unsittlich berührt und ihnen heimlich zwischen die Beine fotografiert haben. Die Anklage legte dem Trainer den Fall der Paula X. (Name geändert) zur Last. Diese soll er zwei Mal aufgefordert haben, ihren Schambereich vor ihm zu entblößen. Er soll der damals Zehnjährigen pornographische Bilder gezeigt und sie einmal bewusst zwischen den Beinen berührt haben. Zudem soll er X. gedroht haben, sie solle ja nichts weitererzählen. "Er sagte, sonst passiert etwas Schlimmes", hatte das Mädchen vor Gericht wiederholt und in seiner Aussage an den Vorwürfen festgehalten.

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