Landshut Isarstrand im Stadtgebiet? Freie Wähler warnen vor Partyzone

Ein Isaridyll mitten in der Stadt bietet sich an der Kieszunge unterhalb der Leukstraße. Die Freien Wähler geben nun zu bedenken, dass das Vergnügen dort bisweilen auf Kosten der Anwohnerruhe geht. Foto: LZ-Archiv

Nachdem sich der Stadtrat unlängst für die Aufhebung des innerstädtischen Badeverbots in der Isar ausgesprochen hat, haben sich die Grünen daran gemacht, das Stadtentwicklungspotenzial des Themas auszuloten. Am 28. Mai findet in Kooperation mit dem Wasserwirtschaftsamt eine Veranstaltung mit dem Titel "Die Isar in Landshut" statt. Ziel der Grünen: Mehr Isar in der Stadt. Zur Vorsicht mahnen nun die Freien Wähler.

Angesichts einer von den Grünen geforderten größeren Erlebbarkeit des Flusses befürchten sie, dass die Isar in der Stadt dadurch zur Partyzone werden könnte. Dies machten die FW-Stadtratsmitglieder Jutta Widmann und Ludwig Graf gegenüber der LZ deutlich. Dabei verwiesen sie auf massive Party-, Grill- und Müll-Probleme an der Isar, mit denen die Stadt München vor sechs Jahren zu tun hatte. Auch in Landshut sei es schon zu Beschwerden von Isar-Anwohnern gekommen, so Graf. Speziell unterhalb der Leukstraße, wo sich eine Kieszunge in den Fluss erstreckt, gebe es immer wieder Fälle von Ruhestörung durch Jugendliche, die dort Party machten. Gegen eine Renaturierung der Isar im Stadtgebiet hätten die Freien Wähler nichts einzuwenden, wichtig sei ihnen jedoch der Anwohnerschutz, sagt Jutta Widmann.

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