Der ausdauernde Kampf um Gerechtigkeit hat sich für Alois Schloder gelohnt: Der bei den Winterspielen 1972 in Sapporo positiv getestete ehemalige Eishockey-Nationalspieler ist nun auch auf der Homepage des Internationalen Olympischem Komitees (IOC) vollständig vom Dopingvorwurf rehabilitiert worden.

„Ich bin sehr erleichtert“, sagte Schloder. „Künftig wird es auf der Seite des IOC keinen Hinweis mehr auf ein Dopingvergehen durch mich geben.“ Darum habe er zusammen mit seinem Anwalt Prof. Dr. Ernst Fricke seit vielen Jahren gerungen, denn: „Ich habe damals nichts Unrechtes getan.“

In der Tat wurde die ursprünglich gegen Schloder verhängte sechswöchige Sperre schon im Frühjahr 1972 wegen erwiesener Unschuld aufgehoben. Der Teamarzt hatte dem Landshuter damals nämlich das ephedrinhaltige und daher auf der Dopingliste stehende Mittel „RR-Plus“  verordnet. Dennoch wurde der angebliche Dopingfall Schloders auf der IOC-Homepage weiter publiziert, ohne den tatsächlichen Sachverhalt kenntlich zu machen. Das wird nun, wie von Schloder verlangt, geändert.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 9. November, in der Landshuter Zeitung und ab sofort auf idowa+.