Landshut Medienrechtler: „Das ist journalistisches Harakiri“

Das die Seite „alle journalistischen Standards vermissen lasse“, wurde Rudolf Schnur von Ernst Fricke auch schon schriftlich mitgeteilt. Vor kurzem vertrat Fricke den Landkreis Landshut gegen Klartext.la, nachdem dort ein Video erschienen ist, in dem eine „Informantin über vermeintliche Zustände“ in einer Asylbewerber-Unterkunft in Ergolding berichtet hatte. Nachdem die Darstellungen „teilweise wahrheitswidrig und tendenziös“ gewesen seien, wurde Schnur aufgefordert das Video offline zu nehmen. Was dann auch geschehen ist. Dennoch: „Aufgrund der groben Fehlerhaftigkeit seiner Berichterstattung wird Rudolf Schnur medienrechtliche Probleme bekommen, weil die Rechte Dritter mit Füßen getreten werden“, sagt Fricke. „Das ist journalistisches Harakiri.“

Wenig später erreichte die Redaktion noch ein Anruf von Hermann Stöckl. Er habe sich mit Rudolf Schnur darauf geeinigt, den „Rape Wave“-Artikel von der Seite zu nehmen.

 
 
 

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