Auch im zweiten Anlauf gelingt es nicht, einen tragfähigen Etat für 2019 aufzustellen.

Wenn Rupert Aigner an die letzten Rücklagen der Stadt geht, um den Haushalt zu retten, dann weiß man: Die Lage ist äußerst angespannt. Kämmerer Aigner steht ansonsten nämlich im Ruf, stets sehr konservativ zu rechnen. Die Grenzen des Machbaren nicht ausreizen - so könnte man sein Credo zusammenfassen. Doch am Mittwochnachmittag war das anders: "Damit gehe ich an die Grenzen dessen, wovor ich bisher zurückgeschreckt bin", sagte Aigner, als er seinen Vorschlag mit den Rücklagen am Ende einer mehrstündigen Sitzung des Haushaltsausschusses brachte. OB Alexander Putz und die 15 anwesenden Stadträte waren angetreten, um im zweiten Anlauf einen Haushaltsentwurf für 2019 aufzustellen. Beim ersten Versuch im November scheiterte man. Zu viele offene und ungeklärte Fragen standen damals nach Meinung der Mehrheit noch im Raum. Also setzte man eine Klausur an, die den Weg ebnen sollte. Am Mittwoch nach mehrstündiger Sitzung dann die Ernüchterung: Es fand sich wieder keine Mehrheit für einen Haushaltsentwurf. Sehr zum Leidwesen von Rupert Aigner.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. Februar 2019.