Landshut Haus von Ex-Mann angezündet: Brandstifterin im Voodoo-Wahn?

Wegen schwerer Brandstiftung muss sich derzeit eine junge Frau vor dem Landgericht Landshut verantworten. (Symbolbild) Foto: dpa

Auf den ersten Blick wirkt Olga O. wie eine normale junge Frau. Von den schrecklichen Verbrennungen, die die Russin am 22. Juli 2018 erlitten hat, zeugen lediglich noch Verbände an den Händen. Und auch ihre Einlassung vor dem Landgericht klingt zunächst vernünftig - bis sie erklärt, dass ihr Vater 2002 umgebracht worden ist: Sie habe in der Haftzelle eine Stimme gehört, die ihr dies verraten habe.

Vor der dritten Strafkammer muss sich die 43-Jährige seit Montag wegen schwerer Brandstiftung verantworten. Das Feuer, das vergangenen Sommer 30 Prozent ihrer Körperoberfläche verbrannt hat, hat O. selbst gelegt - im Anwesen ihres Ex-Mannes. Eine Stimme habe ihr dies befohlen: "Da bin ich hingefahren und habe das Haus angezündet." Mittlerweile ist O. von der JVA Regensburg in die Psychiatrie nach Taufkirchen verlegt worden. Vorsitzende Richterin Inken Bouabe erteilte zu Prozessbeginn den Hinweis, dass die Unterbringung der Angeklagten in einer psychiatrischen Einrichtung in Betracht kommt.

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