Landshut Haare ziehen inklusive: Zickenalarm in Velden endet vor Gericht

Ein "Zickenkrieg" beschäftigte am Donnerstag das Landshuter Gericht (Symbolbild). Foto: dpa

Fiese Furien sollen sie gewesen sein und ihrer Nachbarin in Velden jahrelang das Leben zur Hölle gemacht haben. Vor dem Amtsgericht präsentierten sich Mutter und Tochter J.* am Donnerstag allerdings lammfromm - die 20-jährige Jennifer sorgfältig geschminkt und dauerlächelnd, ihre Mutter Barbara verständnisvoll und aufgeschlossen. Bezüglich der Körperverletzung, die den beiden Frauen von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt wurde, stand für die 40-Jährige allerdings fest: Was man nicht getan hat, kann man nicht gestehen.

Erst nachdem Verteidiger Thomas Fauth seiner Mandantin eindringlich auseinandergesetzt hatte, dass ihr im Falle einer Verurteilung eine Mindeststrafe von sechs Monaten blühen kann, erklärte sie sich mit einer vorläufigen Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage einverstanden. Tochter Jennifer mit Verteidiger Jonathan Gavish schloss sich an. Der erwartete Zickenalarm vor Gericht blieb somit aus. Dafür kann sich der Anti-Aggressionskurs am Landshuter Netzwerk über eine Zuwendung von Barbara J. über 900 Euro freuen. Dem Kinderheim St. Vinzenz kommen 500 Euro von Jennifer J. zugute.

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