Landshut Schmierereien häufen sich

In der Innenstadt häufen sich jüngst Schmierereien mit Zahlen: Die "34" und die "36" stehen laut Polizei wohl für die Postleitzahlen der Stadtteile, aus denen die Sprayer kommen. Foto: sig/pr

Zwerggasse, Steckengasse, Hauptwachgässchen, Liesl-Karlstadt-Weg, Siemensstraße, Weilerstraße: Es ist nur eine Auswahl an Straßen, in denen die Polizei in den vergangenen Wochen Schmierereien meldete. Dies zeigt, dass längst nicht nur die Innenstadt betroffen ist - die aber besonders stark.

"Es ist sehr auffällig, dass sich Schmierereien in letzter Zeit an allen möglichen Stellen häufen", klagt ein betroffener Hausbesitzer. Die Zahlen zeigen im Jahresvergleich tatsächlich einen Anstieg: Wie Polizeisprecher Stefan Scheibenzuber auf LZ-Anfrage sagt, wurden von Januar bis Oktober 2018 im Stadtgebiet 80 Fälle gezählt, heuer wurden im selben Zeitraum 99 Schmierereien angezeigt.

Öffentliche Gebäude und Schulen werden genauso beschmiert wie Privat- oder Geschäftshäuser; auch Mülleimer, Blumentöpfe oder Stromkästen werden nicht verschont. Häufig hinterlassen die Sprayer Schriftzüge: Ausdrücke, die die Polizei verunglimpfen wie "ACAB" sind immer wieder dabei, andere sind nicht zu entziffern. "Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt", sagt Scheibenzuber. Manche Schmierereien legen den Schluss nahe, dass es sich um ein und den selben Täter handelt. "Das ist aber immer wie ein Puzzlespiel."

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