Landshut Gewaltkriminalität: Berlin, Frankfurt, Landshut?

Frankfurter Verhältnisse in Landshut? Nicht ganz. Foto: Boris Roessler, dpa

Der "Prognos-Zukunftsatlas 2019" sieht Landshut in der Kategorie Städte unter 100.000 Einwohner deutschlandweit auf dem ersten Platz. Da passt es nicht zusammen, wenn Landshut in einer früheren Prognos-Studie aus dem Jahr 2018 in der Kategorie Gewaltkriminalität mit Großstädten wie Frankfurt und Berlin in einen Topf geworfen wird, also mit verruchten Bahnhofsvierteln, Rotlichtmillieus, Zwangsprostitution und ausgeprägter Clan-Kriminalität.

Doch genau das macht Stadträtin Jutta Widmann (Freie Wähler). Sie schreibt in einer Pressemitteilung, dass gerade diese Prognos-Erhebung aus dem Jahr 2018 gewaltigen Grund zur Sorge gibt - und den Ruf der FW nach der Videoüberwachung in Landshut wieder lauter werden lässt.

Doch ist die Prognos-Studie die richtige Erhebung dafür, solch eine Forderung zu belegen? LZ-Recherchen ergeben: Die Zahlen, die in der Prognos-Studie aufgeführt werden und auf die sich Widmann beruft, stammen aus dem Jahr 2016. Ein Jahr, das in der Statistik nicht nur in Landshut, sondern auch in ganz Niederbayern einen deutlichen Ausreißer nach oben darstellt.

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