Landshut Gericht: Marihuana für die Mama

Laut Simon S. war der Drogenhandel für den 41-Jährigen eine zusätzliche Einnahmequelle. Das Marihuana das übrig blieb, bekam seine 83-jährige Mutter, die aufgrund starker Schmerzen nur noch unter Morphium gestanden haben soll. Foto: Symbolfoto: picture alliance/dpa

Wer etwas auf sich hält, erfasst die Welt differenziert. Mancher Psychologe allerdings hält Schubladendenken durchaus für hilfreich. Und auch Rechtsanwalt Helmut Oertel outete sich am Donnerstag vor dem Landgericht als Fan der Kategorisierung.

Er habe sich im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit als Strafverteidiger für Drogendelikte angewöhnt, Dealer in drei Gruppen einzuteilen. Da gebe es die Geschäftsmänner, so Oertel in seinem Plädoyer. Dann die, die die eigene Sucht finanzieren. Und schließlich "die Doofen. Und Simon S.* gehört in diese Gruppe rein". Besagter S. - leicht bedröppelt daneben sitzend - hatte zu Prozessbeginn vor der dritten Strafkammer eingeräumt, Handel mit Marihuana getrieben zu haben. Nach zweitägiger Beweisaufnahme ging es nun um das Strafmaß.

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