Landshut Fußtritt im Tanzlokal: Tötungsvorsatz nicht nachweisbar

Auf dreieinhalb Jahre Freiheitsstrafe lautete das Urteil vor dem Landgericht. Foto: LZ-Archiv/cv

36-Jähriger wird wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Möglicherweise war es ein falsch verstandener Gesichtsausdruck. Was genau dazu geführt hat, dass der bis dato unbescholtene Leonas L.* in den frühen Morgenstunden des 8. Dezembers 2018 in einem Landshuter Tanzlokal einen weiteren Gast in den Schwitzkasten genommen und ihm einen Fußtritt gegen den Kopf verpasst hat, stand auch nach zwei Verhandlungstagen vor dem Landgericht nicht fest.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 36-jährigen Litauer versuchten Mord zur Last gelegt und einen solchen nach der Beweisaufnahme auch als erwiesen angesehen. Die erste Strafkammer konnte einen Tötungsvorsatz jedoch nicht feststellen - "im Zweifel für den Angeklagten" - und verurteilte L. wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren. Zudem ordnete sie auf Antrag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung die Unterbringung des Familienvaters in einer Entziehungsanstalt an, da laut Gutachter ein Hang zu übermäßigem Alkoholkonsum vorhanden ist.

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