Landshut Für Henrike Hahn ist Europawahl eine Schicksalswahl

Die 48-jährige Politikwissenschaftlerin wurde 2012 Mitglied der Grünen und sitzt seit zwei Jahren im Landesvorstand der Partei. Vor ihrer politischen Karriere war sie in der Unternehmensberatung für technologieorientierte mittelständische Unternehmen tätig. Henrike Hahn ist Mutter von neunjährigen Zwillingstöchtern und lebt in München. Foto: Uli Karg

Endspurt im Europa-Wahlkampf. Da heißt es für Henrike Hahn, bayerische Spitzenkandidatin der Grünen fürs Europaparlament: nochmal ordentlich Kilometer machen. Bei einer Tour durch Niederbayern hat sie in dieser Woche auch Landshut besucht, um bei der Landshuter Energie Agentur die Zusammenhänge von Klimawandel und Energiewende zu erörtern. Im Interview mit der Landshuter Zeitung spricht Hahn über die kommunale Dimension der Europawahl, "Fridays for Future" und Agrarsubventionen.

Frau Hahn, Sie touren seit geraumer Zeit durch die Lande, was wird Ihnen auf Ihren Wahlkampfbesuchen über Europa mitgeteilt?

Henrike Hahn: Europa erreicht die Menschen immer noch schwieriger als andere Themen, obwohl Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europapolitik Hand in Hand gehen. Unser Alltag wird sehr stark von Europa beeinflusst. Diese Nähe zu kommunizieren, ist in den letzten Jahren von der Politik wohl oft versäumt worden. Natürlich begegne ich auch immer wieder Europakritik. Dennoch kommen auch viele Leute an die Infostände, die sagen, dass wir angesichts der rechtspopulistischen Bewegungen eine dramatische Schicksalswahl vor uns haben und wir klare Kante gegen Rechts zeigen müssen. Auch die Klimapolitik ist immer wieder ein wichtiges Thema, nicht nur bei jungen Menschen. Gerade da kann die EU ungeheur viel tun.

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