Christopher-Street-Day Nach Kritik: Landshuter Anwalt entschuldigt sich

Während FDP-Kreisvorstand Norbert Hoffmann (l.) feststellt, dass das CSD-Zitat allen liberalen Grundsätzen widerspricht, sieht FDP-Beisitzer Albrecht Schöllhorn-Gaar (r.) angesichts der Rücktrittsforderung des Vorstands ein "Femetribunal" am Werk. Foto: LZ-Archiv/Collage idowa

Im Herbst soll in Landshut der erste niederbayerische Christopher Street Day (CSD) stattfinden. "So schwules Zeug", meinte der Landshuter Anwalt Albrecht Schöllhorn-Gaar vergangene Woche in einer LZ-Umfrage, habe "keinen Platz bei uns". Das hat in den sozialen Netzwerken ebenso für Empörung gesorgt wie bei der FDP, deren Mitglied Schöllhorn-Gaar ist. Der Landshuter Kreisvorstand fordert nun neben einer Entschuldigung auch seinen Rücktritt als Beisitzer. Zur Entschuldigung scheint Schöllhorn-Gaar bereit - ansonsten stehen die Zeichen auf Konfrontation.

Was sein Statement betrifft, gibt sich Schöllhorn-Gaar auf LZ-Anfrage zerknirscht: "Es ist klar, dass ich mich saudumm geäußert habe. Meine Meinung ist falsch rübergekommen." Mit dem CSD sei der Sache nämlich ein Bärendienst erwiesen. "Von den wirklichen Schwulen und Lesben sind da, glaube ich, nur wenige dabei. Der Umzug wird überwiegend von Aktivisten dilettantisch durchgeführt und von politischen Kreisen benutzt." Dies provoziere eher und schade dem Thema mehr, als dass es nutze. "Das ist meine persönliche Meinung. Ich bin ja kein Politiker."

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