Landshut Flüchtlinge wollen nicht in Alte JVA in Landshut ziehen

Hinter den Mauern der Alten JVA wurde ein neues Übergangswohnheim für Migranten mit gesichertem Aufenthalts-Status errichtet. Ab dem 1. März soll der Umzug erfolgen. Doch nicht alle der Betroffenen sind damit einverstanden, sie würden lieber in der Unterkunft an der Niedermayerstraße bleiben. Foto: Christine Vinçon

Die staatlichen Flüchtlingsunterkünfte in der Stadt Landshut werden ab 1. März neu strukturiert. Dann beginnt die Belegung der Unterkunft an der Wittstraße auf dem Gelände der "Alten JVA".

Künftig werden hier Migranten wohnen, die bislang in der ehemaligen Kaserne an der Niedermayerstraße untergebracht waren. Bei manchen der insgesamt 86 Betroffenen führte die Ankündigung ihres Umzugs zu Irritationen. In einem Schreiben, das der LZ vorliegt, fordern rund 25 Flüchtlinge, in ihrer bisherigen Unterkunft bleiben zu dürfen. Bei der Stadt wie auch der Regierung von Niederbayern ist man über diesen Wunsch doch einigermaßen verwundert.

"Wir halten das für keine gute Entscheidung, weil nicht darauf geachtet wird, wie schlimm sich dies auf uns und unserer psychische und körperliche Verfassung auswirkt", heißt es zu Beginn des Briefs, der in einwandfreiem Deutsch an die Regierung von Niederbayern gerichtet ist. "Wir werden erneut aus unserer gewohnten Umgebung herausgerissen. Wir haben das Gefühl, dass wir erneut vertrieben werden, unser ganzes Leben besteht nur noch aus Flucht und Vertreibung. Das ist eine große Belastung."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. Februar 2018.

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