Landshut Fahrradfreundliche Kommune?

Parkt man das Rad künftig in der Freyung - oder lässt man es doch lieber in der Altstadt stehen...? Foto: LZ-Archiv

Seit 2016 trägt Landshut das Siegel "Fahrradfreundliche Kommune". Weshalb die Stadt auch bestrebt sei, so teilt sie auf ihrer Homepage mit, "das Radverkehrsnetz stetig zu optimieren". Im Fall einer geplanten Fahrradstraße im Bereich des Hauptfriedhofs ist das bürgerliche Lager jetzt erstmal auf die Bremse gestiegen. Und hat einen entsprechenden Nachprüfungsantrag am Dienstag abgelehnt.

Die Pläne und Überlegungen zu dieser "Hauptradverbindung" im Bereich des Hauptfriedhofs laufen laut Rechtsdirektor Harald Hohn, schon lange. Der Streckenabschnitt Schützenstraße ist Teil der direkten Radverbindung zur Hochschule und mit insgesamt 1060 Radlern pro Tag hoch frequentiert. Nur 200 dieser Radfahrer nutzen, laut Zahlen des Tiefbauamtes, aber den Weg über die Schützenstraße. Die restlichen 860 fahren auf dem Isarkiesweg, der für Fußgänger und Fahrradfahrer gleichermaßen beschildert ist. Dieser sei aber, so Hohn, eng, an vielen Stellen uneinsehbar und damit gefährlich. Daher lautete der Vorschlag schon im Verkehrssenat im Mai, die Schützenstraße probeweise zu einer Fahrradstraße zu machen. Das würde bedeuten, den Radverkehr in diesem Bereich zur vorrangigen Verkehrsart zu machen, Autos dürften dort zwar fahren, müssten aber erhöhte Vorsicht gegenüber den Radfahrern zeigen. Im Verkehrssenat wurde dieser Vorschlag im Mai mit 5:5 wegen Stimmengleichheit abgelehnt.

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