Ihren Vorfahren wurde großes Unrecht und Leid zuteil, einige von ihnen starben an den Folgen des Naziterrors. Und doch fand Miriam Landor am Freitagabend Worte der Zuversicht und Versöhnung, als sie zu den über 200 Menschen sprach, die in den Bernlochner Saal gekommen waren, um dem 80. Jahrestag der Reichpogromnacht zu gedenken.

"Ich wurde nicht geboren, um den Hass der Menschen zu teilen, sondern das Lachen", sagte Landor auf Englisch, während ihr Sohn Eric Baster übersetzte. Ein wenig wirkten ihre Worte wie ein persönlicher Sieg der Menschlichkeit über den Hass und die Barbarei des Nationalsozialismus.

Landor, Tochter von Robert Felix Landauer, war mit zehn weiteren Familienmitgliedern aus England beziehungsweise Schottland angereist, um an der Gedenkveranstaltung, die vom Verein "Stolpersteine für Landshut - Gegen das Vergessen" in Kooperation mit vielen anderen Organisationen veranstaltet wurde, teilzunehmen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. November 2018.