Landshut Ein Aus mit richtig viel Wehmut

Das "Bootleg" schließt: Gisela Sirtl und Martin Wiesmeier hören nach 27 Jahren auf. Foto: is

Nach 27 Jahren: Das "Bootleg" an der Zweibrückenstraße 724 schließt Ende Mai.

Das "Bootleg" (deutsch: Raubkopie) gehörte zu den ersten amerikanischen Klamottenläden in Landshut. Das Geschäft an der Zweibrückenstraße hatte schon 1991 begonnen, die damals angesagte Streetware (deutsch: Straßenkleidung) aus Amerika zu vertreiben. Hinter der Ladentheke stapeln sich auch noch nach 27 Jahren die Baseballmützen. Die Kasse im Retro-Stil ist mit Aufklebern von Hip-Hop- und Skateboard-Labels beklebt.

An der Wand hängt ein CD-Ständer mit etwa 50 Scheiben Rap- und Skater-Musik; und ein bedeutender VIP-Pass. 2001 hatte das Ehepaar Martin Wiesmeier und Gisela Sirtl, die Inhaber des "Bootleg", nach einem Konzert in Köln auf einer Party den in den 90er Jahren angesagten amerikanischen Rapper LL Cool J getroffen. Zu dieser Zeit trugen die Jungs auf der Straße wie ihre Vorbilder noch mit Vorliebe Baggy-Hosen, Sneaker, Schirmmütze und Label-T-Shirts. Kommerzialisierter Hip-Hop erreichte in Deutschland gerade seinen Höhepunkt. Genauso hatte sich die Skaterbewegung durchgesetzt. Surferklamotten waren sowieso cool.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 28. Februar 2018.

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