Ein junger Mann hat einigen Passanten am Donnerstagmittag in der Wolfgangssiedlung in Landshut einen gehörigen Schrecken eingejagt. Er schrie wirres Zeug und hielt sich dabei einen schwarzen Gegenstand an den Kopf. Einige Passanten befürchteten, es könnte sich dabei um eine Pistole handeln. Doch die Pistole entpuppte sich letztlich als Dildo.

Gegen 13 Uhr gingen bei der Polizei in Landshut mehrere Anrufe ein. Sämtliche Anrufer meldeten ein verwirrten jungen Mann, der in der Wolfgangssiedlung herumlief, laut um sich schrie und dabei möglicherweise eine schwarze Pistole an seinen Kopf halten würde. Eile war geboten. Und tatsächlich entdeckten die Polizisten besagten jungen Mann wenig später in der Amalienstraße. Den schwer zu erkennenden dunklen Gegenstand hielt er weiterhin in seiner Hand. Als er die Polizisten bemerkte, flüchtete er auf einen Spielplatz in der Nähe. Dort versteckte er sich in einem Busch. Dort fanden ihn die Polizisten erneut. Doch sämtliche Ansprachen, den Gegenstand fallen zu lassen und mit den Polizisten mitzukommen, fruchteten nicht. Im Gegenteil: der verwirrte junge Mann sprintete plötzlich in Richtung des Spielplatzes los. Daher sah sich einer der Polizisten gezwungen, einen Warnschuss in die Luft abzugeben. Erst danach ließ sich der 28-Jährige widerstandslos festnehmen. Wie sich dann herausstellte, handelte es sich bei dem schwarzen Gegenstand in seiner Hand nicht etwa um eine Pistole, sondern um einen Dildo. 

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der 28-Jährige wurde wegen seiner psychischen Auffälligkeit in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.