Landshut Die 2. Sperr-Tage - Interview mit Julia Weigl

Shlomit Tulgan zeigt am Samstag um 14 Uhr ein jüdisch-arabisches Puppenmusical im Kleinen Theater. Foto: bubales.de

Von Freitag bis Sonntag steht das Kleine Theater Landshut ganz im Zeichen des kritischen Volkstheaters.

Drei Tage lang soll es im Kleinen Theater in Landshut um Identität und Ausgrenzung, und Heimat und Heimatlosigkeit gehen. Die zweiten Sperr-Tage, die künftig als "Landshuter Biennale" alle zwei Jahre stattfinden sollen, werden diesen Freitag (5. April) um 18 Uhr eröffnet. Bis Sonntag stehen Lesungen, Theater- und Filmaufführungen und Diskussionen auf dem Programm, das Julia Weigl zusammengestellt hat.

Die Sperrtage im Kleinen Theater bieten eine große Vielfalt der Darstellungsformen - Theater, Lesung, Kunst -, und das alles unter dem Begriff "kritisches Volkstheater". Wie weit fassen Sie diesen Begriff?

Julia Weigl: Wir sehen das kritische Volkstheater in diesem Fall mehr als Ursprung, sich mit bestimmten Themen kritisch auseinanderzusetzen, die vielleicht andernorts nicht angesprochen werden. Da ist die Idee kritisches Volkstheater - ob man es als Epoche und Ort sieht oder als Form von Theater - ein guter Anfang. In dem Begriff steckt auch, dass man sich mit seinem Volk, seiner Gesellschaft auseinandersetzt, mit dem, was unmittelbar um uns herum passiert. Und das findet im Theater statt. Wir wollen uns also kritisch mit bestimmten Themen befassen. Und da ist Martin Sperr, der Namensgeber des Festivals, als alter Niederbayer mit seinen ganzen Ideen und dem zentralen Stück "Jagdszenen aus Niederbayern" ein guter Ausgangspunkt.

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