Landshut Der Frust des Alterns: "Arkadia"

Harald Wissler als Sokrates in "Arkadia" Foto: Paolo Costantini

Sie sitzen am Tisch und schweigen. In weißen Bademänteln, das Gesicht hinter weißen Masken, wirken Sokrates und Alkibiades, blutverschmiert, wie eine skulpturale Installation. Der Wind bewegt einen Vorhang hin und her, der Wasserkocher brodelt. Herbert Achternbusch verortet sein letztes veröffentlichtes Stück "Arkadia", vor einem Monat in Ebersberg uraufgeführt, in der Antike und sich selbst in der Rolle des Sokrates im Dialog mit dessen Lieblingsschüler Alkibiades.

Den Berliner Theatermachern Lea Barletti und Werner Waas gelingt es, Achternbuschs komplexen, sprunghaften Text "Arkadia" als existentielle Parabel à la Becketts "Warten auf Godot", gleichzeitig als parodistische Synthese aus bayerischem Sprachkolorit und griechischem Mythos zu inszenieren.

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