Landshut Das Repair-Café geht im Oktober wieder los

Gemeinsam Dinge reparieren: Das könnte in Zukunft beim Repair-Café schwierig werden. Dennoch soll es fortgeführt werden. Foto: red/Archiv

Das Repair-Café hätte eigentlich am Sonntagnachmittag den Betrieb wieder aufgenommen - doch dann musste spontan die erste Reparier-Stunde nach einer halbjährigen Corona-Pause abgesagt werden. "Mangels Reparateuren", hieß es auf der Homepage am Sonntagmorgen. Dabei will das Repair-Café in der Alten Kaserne einmal im Monat der Wegwerfgesellschaft die Stirn bieten. Seit Jahren treffen sich Elektroniker, Näher und Schreiner dort kostenlos und machen Kaffeemaschinen, Plattenspieler, Radl und ähnliches wieder fit.

Doch jetzt gab es Unsicherheit bei den Reparateuren, sagt Gerda Ludwig, die gemeinsam mit anderen das Repair-Café organisiert. Wegen diverser Corona-Maßnahmen war noch nicht klar, wie das Repair-Café aussehen könnte. "Es ging immer darum, dass alle gemeinsam reparieren, dass die Besitzer erkennen, was genau kaputt ist und wie der Gegenstand wieder fit gemacht werden kann", sagt Ludwig. Sicherheitsabstand und Hygienekonzept der Alten Kaserne machen ein solches Arbeiten schwierig. Normalerweise sind eine Schneiderin, drei bis vier Radlretter und acht bis zehn Experten für Elektrogeräte am Start; diesmal wären es aus der letzten Gruppe nur zwei gewesen. "Und das ist zu wenig, schließlich machen den Großteil der zu reparierenden Gegenstände Elektrogeräte aus."

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