Landshut Das Landestheater sucht den Grusel! "Die Frau in Schwarz"

Stefan Sieh als Arthur Kipps: Der Anwalt hatte eine unheimliche Begegnung und versucht nun, die Dämonen von damals loszuwerden. Foto: Peter Litvai

Stefan Tilch erzählt über seine Inszenierung des Bühnen-Dauerbrenners, die am Freitag in Landshut Premiere hat.

Der Gruselroman von Susan Hill erschien 1983, Stephen Mallatratts Bearbeitung des Stoffes ist seit 1987 ununterbrochen im Londoner West End zu sehen und dort - nach Agatha Christies "Die Mausefalle" - das Stück mit der längsten Laufzeit überhaupt. Stefan Tilch hat das Zwei-Personen-Stück nun mit den Schauspielern Jochen Decker und Stefan Sieh am Landestheater inszeniert. Premiere in Landshut ist am Freitag (9. März) um 19.30 Uhr im Theaterzelt. Hier erzählt der Regisseur, was den Erfolg des Stückes begründet, und wie man mit Geistern in den eigenen vier Wänden umgeht.

Herr Tilch, "Die Frau in Schwarz" ist seit Jahrzehnten ein Erfolg im Londoner West End. Was macht den Reiz dieses Stückes aus?

Stefan Tilch: Ich glaube, zwei Sachen: Da ist einmal die alte englische Gespenster-Tradition. Das ist ja eine richtige Marke, ich glaube, dass das auch sehr viele Touristen anzieht. Das andere ist der kongeniale Kunstgriff, diesen Roman, der ja nicht so alt ist, wie er tut, sondern ein Produkt der 80er-Jahre, als Theater auf dem Theater zu zeigen. Man macht keine riesige Harry-Potter-Show mit Spukhäusern und Effekten, sondern ganz simpel: Zwei Männer spielen auf einer leeren Bühne diese Gespenstergeschichte und erzeugen mit sehr einfachen Theatermitteln eine sehr hohe Gruselwirkung. Das ist schon sehr brillant geschrieben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. März 2018.

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