Landshut Rüge aus dem „rechten Sammelbecken“

Unterdessen bekam „Klartext.la“ Gegenwind aus ganz anderer Richtung. So wurde im Blog des „Runden Tischs Niederbayern“, vom Bayerischen Rundfunk als „knallhart rechtes Sammelbecken“ bezeichnet, am 24. Oktober folgendes gepostet: „Wir berichteten bereits über die schweren Angriffe gegen die Meinungsfreiheit in Niederbayern, sei es unser eigener Gesprächskreis (...) oder die Breitseite gegen Klartext.LA. Es nützt aber Klartext.LA nicht, wenn es sich an der Hexenjagd gegen den Erfolgsschriftsteller Akif Pirincci beteiligt. Wenn man glaubwürdig bleiben will, dann darf man nicht die ,Lügenpresse‘ zitieren.“ Auf „Klartext.la“ hatte man sich angesichts Pirinccis Pegida-Auftritt von dem Autor distanziert, nachdem zuvor Auszüge aus seinem neuen Buch veröffentlicht worden waren. Schnur selbst war als Redner laut eigener Auskunft zweimal Gast beim „Runden Tisch Niederbayern“, wo er über das Thema Kernkraft sprach. An einen Vortrag zum Thema „Manipulationen vor Ort“ im April 2011 kann er sich nicht erinnern. Laut Website des „Runden Tischs“ nannte Schnur damals Beispiele dafür, wie schnell man wegen politischer Machtspielchen diskreditiert werden könne.

CSU-Kreisvorsitzender und Stadtrat Helmut Radlmeier sagte auf LZ-Nachfrage, dass man innerhalb der Fraktion „intensiv“ über „Klartext.la“ diskutiert habe. „Und auch bei der Vorstandssitzung des Kreisverbands am 8. November werden wir nochmals über dieses Thema sprechen“, so Radlmeier weiter. Welche Schlüsse man aus diesen Gesprächen ziehen werde, vermochte er indes nicht zu sagen. Fest stehe nur: „Wir dulden keinerlei Extremismus – weder von rechts, noch von links.“

 
 
 

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