Landshut Brand in der JVA Landshut

In der JVA in Landshut hat es in der Nacht gebrannt (Symbolbild) Foto: cv

Laut ersten Informationen hat es am Samstag in den frühen Morgenstunden in der JVA Landshut gebrannt.

Gegen 3.30 Uhr rückten mehrere Löschzüge der Feuerwehr Landshut zu einem Brand in der JVA aus. Das Feuer brach nach ersten Informationen in einer der Zellen aus. Beamte der JVA konnten den Häftling in dieser Zelle noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr befreien.

Die Matratze des afghanischen Häftlings war in Brand geraten. Die Zelle brannte komplett aus.

Auch die übrigen elf Gefangenen wurden aus dem verrauchten Bereich evakuiert. Durch die Einsatzzentrale des PP Niederbayern wurde in Absprache mit der JVA Landshut ein Großaufgebot von Polizeikräften zur JVA Landshut verlegt, um eine eventuell weitergehende Evakuierung von Häftlingen abzusichern. Eine weitere Räumung war im Einsatzverlauf jedoch nicht notwendig, weil die eingesetzten Feuerwehrkräfte den Brand zügig unter Kontrolle bringen konnten.

Mit Überdrucklüftern wurde der Trakt anschließend vom Rauch befreit.

Bei dem Brand erlitten der 18-jährige Häftling sowie drei Bedienstete der JVA Landshut jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung. Ein Häftling stürzte bei der Evakuierung des betroffenen Zellentraktes und erlitt dabei Schürfwunden. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf 20.000 Euro geschätzt.

Der 18-jährige Häftling verfügte als Raucher über ein eigenes Feuerzeug. Inwieweit die Matratze aufgrund eines Versehens oder beabsichtigt in Brand gesetzt wurde ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei Landshut übernommen wurden.

Im Einsatz waren die Löschzüge Stadt, Hofberg, Achdorf und Siedlung sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung.

 

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