Landshut Bananenkisten-Koks: Ein Ausflug nach "Absurdistan"

Auf ihre Mikrofone waren weder Staatsanwaltschaft noch Verteidigung angewiesen - der Ton am 15. Verhandlungstag wurde schärfer - und lauter. Foto: Archiv

Erhitzte Gemüter allenthalben kennzeichnen derzeit den Prozess um 1,7 Tonnen Kokain aus Südamerika, die in Bananenkisten über den Seeweg nach Deutschland geschmuggelt worden sind. In der Debatte um Vertraulichkeitszusagen, Dolmetscher und verdeckte Ermittler wird der Ton zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung immer schärfer.

Spätestens dann war ein Mikrofon überflüssig als Verteidiger Hubertus Werner Staatsanwalt Dominikus Reither lautstark der Schummelei bezichtigte: "Jetzt reicht´s aber", schrie Reither zurück. Für Verwunderung hatte die Staatsanwaltschaft am Freitag vor allem mit der Bekanntgabe gesorgt, dass der vieldiskutierte Dolmetscher mit Vertraulichkeitszusage gar keine V-Person ist - womit die Vertraulichkeitszusage ad absurdum geführt wäre. "Wir befinden uns momentan in Absurdistan", fasste Verteidiger Wolfgang Bendler zusammen.

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