Eine 31-jährige Frau hat in der Silvesternacht 2017 ihr Baby gegen die Wand geschleudert. Nun musste sie sich dafür in Landshut vor Gericht verantworten. 

Im vergangenen Dezember brachte Amaka F. einen Jungen zur Welt. Da war sie bereits seit einem halben Jahr von ihrer Tochter getrennt. Die kleine Olivia lebt in einer Pflegefamilie; ihre Mutter saß bis Donnerstag im Knast. Der Grund: Amaka F. hatte in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht 2017 ihre Tochter, als diese schrie, mit dem Kopf gegen die Wand geschleudert. Lediglich dem Umstand, dass das Mädchen keine bleibenden Schäden davongetragen hat, ist es geschuldet, dass F. den Gerichtssaal am Donnerstag als freie Frau verlassen konnte. Auf der Grundlage einer Verständigung hatte die Jugendkammer des Landgerichts die 31-jährige Nigerianerin wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Kammer war mit dem Urteil den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung gefolgt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. März 2018.