Landshut/B15 Sanierung sorgt für Frust - "Noch ein paar Tausend mehr am Tag"

Langsam fließt der Verkehr über den verbliebenen Fahrstreifen der B15. Foto: fp

Rund 29.000 Kraftfahrzeuge fahren laut einer offiziellen Verkehrszählung aus dem Jahr 2015 täglich auf der B15 zwischen Harlander-Knoten und Altheim. In dieser Woche startete der dritte Bauabschnitt, von insgesamt vier Spuren ist bis Anfang November nur eine von zwei Fahrbahnen stadtauswärts befahrbar.

Ein Großteil des Verkehrs muss also durch Ergolding und über die A 92 umgeleitet werden. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet das Verzögerungen und Umwege, doch auch zwei Tankstellenbesitzerinnen an der Bundesstraße haben unter den Sanierungsarbeiten zu leiden.

Vor etwas mehr als drei Wochen fuhr Kathi Brunnhuber auf Kur: Die sanierte Industriestraße vor ihrer Wohnung in Ergolding ist damals zwar schon wieder befahrbar, es fehlen jedoch die Fahrbahnmarkierungen. Die fallen der Ergoldingerin bei ihrer Rückkehr als erstes auf - und natürlich das erhöhte Verkehrsaufkommen, das mit der B 15-Umleitung einhergeht. Beklagen will sich Kathi Brunnhuber nicht: "Ich bin seit 30 Jahren in Ergolding - da gewöhnt man sich dran." Doch die Industriestraße ist nicht die einzige Verkehrsader in Ergolding, die der zusätzlichen Beanspruchung standhalten muss, wie Ralf Ringlstetter weiß: "Wir haben schon eine deutliche Mehrbelastung - auch auf der Rottenburger Straße und der Lindenstraße", berichtet der Leiter des Ergoldinger Bauamtes. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. Oktober 2018.

 
 

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