Landshut Ausgrabungen in Hascherkeller

Stadtarchäologin Isabella Denk, hier assistiert von den Stadträten Helmut Radlmeier (links) und Max Fendl, berichtete über die Grabungen. Foto: es

Die Waldorfschule wird auf geschichtsträchtigem Boden errichtet, einem Areal, auf dem in den 70er Jahren international renommierte Fachleute geforscht haben und Wissenschaftsgeschichte geschrieben worden ist: Das machte Stadtarchäologin Isabella Denk Stadträten aus mehreren Fraktionen und interessierten Besuchern bei einem Ortstermin auf der Grabungsfläche deutlich. Wohl ab April werden hier Archäologen weiter Spuren einer befestigten Siedlung der Hallstatt-Zeit (etwa 800 bis 450 vor Christus) aufdecken, aus der Frühzeit der Kelten.

Seit rund 30 Jahren dient das Areal östlich des Nordfriedhofs als Schule anderer Art - als Baumschule des Stadtgartenamts. Die jungen Bäume gedeihen prächtig. Kein Wunder, denn sie wachsen auf bestem Lössboden, einem Erbe der Eiszeit. Solche Fluren, noch dazu an einem Südhang auf einer hochwassersicheren Hochterrasse über dem Isartal, begeisterten bereits die Linienband-Keramiker, die ersten Bauern Bayerns, die vor rund 7.500 Jahren aus Südosteuropa nach Mitteleuropa eingewandert sind.

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