6,3 Millionen Euro wird der Landkreis Kelheim in diesen Tagen an die Goldberg-Klinik GmbH überweisen. Diese Summe hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung bei einer Gegenstimme von Uwe Brandl (SLU) freigegeben. Im Einzelnen handelt es sich um sechs Millionen Euro als Abschlagszahlung für den zu erwartenden Verlust aus dem operativen Betrieb des Krankenhauses in diesem Jahr sowie weitere gut 300.000 Euro für den Rest des Defizitausgleichs aus dem Vorjahr.

Wie Geschäftsführerin Dagmar Reich dem Kreisausschuss berichtete, sorgte die Corona-Pandemie für erhebliche Einbrüche im Kerngeschäft der Goldberg-Klinik. Viele planbare Operationen mussten wegen der Vorhaltung von Betten für mögliche Corona-Patienten - auch auf der Intensivstation - abgesagt bzw. verschoben werden. Die vom Staat dafür gewährten Ausgleichsbeträge konnten die Mindereinnahmen nicht auffangen.