Landkreis Straubing-Bogen Nur mäßige Resonanz auf Sonderimpfaktion

Nur 53 Landkreis-Bürger nahmen am Wochenende die Gelegenheit wahr, sich im Rahmen einer Sonderimpfaktion impfen zu lassen. (Symbolbild) Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild/dpa

Am Wochenende gab es im Landkreis Straubing-Bogen eine weitere Sonderimpfaktion. Die Resonanz war allerdings nur mäßig: An drei Standorten ließen sich lediglich 53 Personen impfen. 

Das teilte das Landratsamt Straubing-Bogen am Montagmorgen mit. In der Gemeinde Rattiszell kamen 27 Personen zur Erstimpfung in die Schulturnhalle. In der Kindertagesstätte in Mitterharthausen waren es nur sechs Personen und in Bogen-Furth am Edeka-Parkplatz 20. In der Gesamtheit wurden von Freitag bis Sonntag (inklusive dieser Sonderaktionen der mobilen Teams) 174 Erst- und 26 Zweitimpfungen durch das Impfzentrum durchgeführt, hinzu kommen 136 Erst- und 444 Zweitimpfungen bei Hausärzten.

Für den weiteren Verlauf der Pandemie bleiben die Impfbereitschaft und die Impfquote ein entscheidendes Kriterium. „Die Modelle und Aussagen der Wissenschaftler sind klar“, betont das Gesundheitsamt Straubing-Bogen. „Nur wenn bis Oktober 90 Prozent der Personen ab 60 Jahren und 85 Prozent der Personen zwischen 12 und 59 Jahren geimpft sind, werden wir eine vierte Welle verhindern können.“ Dabei zeigt sich deutschlandweit – aber auch regional vor Ort – dass sich die Pyramide der Infektionen derzeit sozusagen umdreht. Waren es in der Vergangenheit vor allem Personen ab 60 Jahren aufwärts, so ist jetzt die überwiegende Mehrheit der positiven Tests auf die jüngere Generation zurückzuführen. „Diese verbreiten den Virus auch schneller und breiter, da sie mobiler sind sowie mehr und andere Kontakte haben, als die ältere Generation“, so das Gesundheitsamt. „Die Motivation zur Impfung der 12- bis 59-Jährigen ist derzeit die dringlichste Aufgabe“, so das Resümee.

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