Mit dem bayernweiten Pilotprojekt „Bienen-Highways“ will das bayerische Verkehrsministerium zum Artenschutz beitragen. Auch das Staatliche Bauamt Passau ist mit einer Blühfläche an dem Pilotprojekt beteiligt.

Auf einem 1.000 Meter langen und 1,50 Meter breiten Grünstreifen zwischen der Staatsstraße von Straubing nach Aiterhofen und dem Radweg wurde Mitte April ein Blühstreifen angelegt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Straubing haben den Boden auf der markierten Fläche umgegraben und ausgesäht – und zwar eine Mischung regionaler Blühpflanzen, die Wildinsekten Nahrung bieten. Ausgesät wurden Schafgarbe, Ringelblume, Wiesen-Glockenblume, Kornblume, Johanniskraut und viele mehr. Geeignete Standorte für die Blühflächen sind nicht leicht zu finden: Da die „Bienen-Highways“ extensiv gepflegt, also nur einmal im Jahr gemäht werden, müssen sie an Stellen sein, wo die Sicht der Autofahrer nicht eingeschränkt wird.