Feuerwehrleute, die regelmäßig Tote und Schwerverletzte bergen müssen, oder Familien mit kleinen Kindern, die mit ihrem Auto für Stunden in der prallen Sonne im Stau stehen: Die Zustände, die Kreisbrandrat Albert Uttendorfer als "Alltagsgeschäft" entlang der A 3 in der Region schilderte, will niemand tatenlos hinnehmen. Fazit des von MdL Hans Ritt organisierten "Autobahngesprächs" war daher: Es wird gehandelt. Über die Details wird man noch reden müssen.

Fakt ist: Im Großraum Regensburg, wo es wegen des Ausbaus voraussichtlich für die nächsten sechs Jahre Autobahnbaustellen geben wird, ist gerade ein mobiles, intelligentes Verkehrsleitsystem in Planung. Dieses soll bis August abgeschlossen sein, sagte ein Vertreter der Autobahndirektion Süd am Montag bei der Gesprächsrunde im Landratsamt. Das System kann flexibel auf die Verkehrssituation reagieren und zeigt an, wenn eine Rettungsgasse gebildet werden soll, wenn Stau ist oder wenn das Tempo gedrosselt werden muss. Die Anlage soll sukzessive im Großraum Regensburg bis nach Wörth/Donau aufgebaut werden. Wenn der Ausbau fertig ist, kommt sie laut Planung wieder weg.

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