Landkreis Regensburg Ab 1. Januar Kastrationen nur noch unter Vollnarkose?

Frisch geworfene Ferkel unter der Wärmelampe im Stall. Foto: Meßner

Ab 1. Januar 2019 müssen Schweinehalter ihre männlichen Ferkel vor der Kastration betäuben. Zumindest ist das vom Gesetzgeber so geplant. Wegen des gewaltigen Widerstands der betroffenen Landwirte und ihrer Standesorganisationen hat sich der Koalitionsausschuss in Berlin wenige Monate vor der Gesetzesänderung für eine Fristverlängerung um zwei Jahre ausgesprochen, um den Bauern die Möglichkeit zu geben, sich besser auf die Veränderungen einzustellen.

Der Bundesrat wird nun kurz vor Jahresende darüber entscheiden, ob die Fristverlängerung kommt oder nicht. Falls nicht, befürchten die Schweinehalter den völligen Untergang der Ferkelerzeugung in Deutschland. Deshalb schlagen sie ein alternatives Vorgehen vor. Drei Schweinehalter aus dem südlichen Landkreis Regensburg haben sich auf dem Hof von Clemens und Patricia Meßner in Taimering zum Gespräch mit unserer Zeitung eingefunden, vom Bauernverband ist Bezirksgeschäftsführer Josef Wittmann dabei.

Sinn des Gesprächs ist eine möglichst sachliche Darstellung der Situation von Ferkelerzeugern angesichts der gesetzlichen Vorgabe, dass Eber künftig vor der Kastration betäubt werden müssen. Sollte das so kommen, befürchten die Landwirte den völligen Untergang der Ferkelerzeugung in Deutschland, weil die Kosten für die Kastration den schmalen Gewinn auffressen würden, der pro Tier übrig bleibt. Stattdessen schlagen die Landwirte einen vierten Weg vor, wie sie künftig mit diesem Problem umgehen könnten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. Oktober 2018.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos