Im Jagdrevier Duniwang bei Essenbach wurde kürzlich der erste Fall von Hasenpest im Landkreis bestätigt. Ein weiterer, inzwischen eingeschickter Hasenkadaver - ebenfalls aus dem Jagdrevier - wird momentan am Bayerischen Amt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim untersucht.

Dabei kann der Erreger auch dem Menschen gefährlich werden. Doch nicht nur das macht das Thema brisant, auch an dem Umgang mit der Krankheit scheiden sich die Geister.

Am auffälligsten ist die Teilnahmlosigkeit der erkrankten Hasen. Geschwächt von der Infektion scheinen sie ihren Fluchtimpuls verloren zu haben. Das passiert rasch. Francisella tularensis, wie der schwungvolle Name des Erregerbakteriums lautet, vergiftet das Blut der Tiere - schon nach zwei bis drei Tagen macht sich das nach außen hin bemerkbar: Die Tiere magern ab, atmen schnell, fiebern. Bei den meisten führt das innerhalb weniger Tage zum Tod.

Potentielle Gefahr für den Menschen

In Deutschland gilt die Tularämie - wie der medizinische Name der Erkrankung lautet - als meldepflichtige Erkrankung. Es handelt sich um einen Zoonose-Erreger: Das heißt, das Bakterium überträgt sich nicht nur auf Haustiere, wie Hunde und Katzen, sondern stellt auch für den Menschen eine potentielle Gefahr dar. Zehn bis 15 Bakterien reichen - beispielsweise über eine kleine Hautverletzung aufgenommen - um den Menschen krank zu machen: Es folgen grippeähnliche Symptome mit Lymphknotenschwellungen...

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