Nicht nur die Menschen zieht es bei den derzeit milden Frühlingstemperaturen ins Freie, auch die Kröten, Frösche und Molche verlassen jetzt ihr Winterquartier.

"Das ist ein ganz normaler Zeitpunkt für den Beginn der Krötenwanderung", sagt Paul Riederer, Ehrenvorsitzender der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Landshut. Eine leichte Verschiebung des Wanderungsbeginns nach vorne sei innerhalb der letzten zehn Jahre zwar deutlich geworden, es handele sich jedoch nicht um große Veränderungen, die man eindeutig dem Klimawandel zurechnen könne. In den nächsten Wochen wird nicht nur die Erdkröte auf Wanderschaft gehen, sondern auch der Gras- und Springfrosch, der Teich- und Bergmolch, sowie der lokal selten gewordene Laubfrosch. Wie rasch die Tierchen ihre Laichgewässer erreichen, kommt immer aufs Wetter an. Sobald die Temperaturen nachts über fünf Grad Celsius steigen, beginnen die Amphibien ihre Wanderschaft. "Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen ist das Ganze vermutlich in vier Wochen abgeschlossen", so Riederer. Idealere Voraussetzungen wären momentan nur gegeben, wenn es noch mehr regnen würde.

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