Landkreis Landshut Kein "Führerschein" fürs Schwimmbecken

Freibadbesuche mit der Familie sind wichtig, denn das Training mit den Eltern oder älteren Geschwistern ergänzt den Schulschwimmunterricht. Foto: Ramona Rangott

"Nichtschwimmer sind benachteiligt", sagt Bademeister Rudi Richter. "Das ist, als ob man keinen Führerschein besitzt." Laut Forsa-Umfrage der DLRG aus dem Jahr 2017 können rund 60 Prozent der deutschen Zehnjährigen nicht sicher - also auf dem Niveau des bronzenen Jugendschwimmabzeichens - schwimmen. Das hat vielerlei Gründe.

"Die Leistungsbereitschaft der Kinder hat in den letzten 15 Jahren abgenommen", meint Bademeister Rudi Richter vom Stadtbad Vilsbiburg, der seit 30 Jahren Schwimmkurse gibt. Warum das so ist? Richter sieht das Problem in der leistungsorientierten Gesellschaft, die die Kinder überfordert. "Nach der Schule zur Nachhilfe, zum Gitarrenunterricht und dann noch ins Schwimmtraining - die Kinder müssen permanent leisten", sagt er. "Die sind froh, wenn sie mal nichts machen müssen."

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