Landkreis Landshut Immer wieder werden Zierfische in Flüssen ausgesetzt

Auch in der Vils tummeln sich immer mehr dort nicht heimische Fische. Foto: Werner Baum

Zierfische kommen immer häufiger in Flüssen und Seen des Landkreises Landshut vor.

Goldfische, die in der Vils schwimmen - ein Anblick, der bei einer Frau aus dem Landkreis für Verwunderung sorgte. Sie postete ein Foto davon auf Facebook, die Kommentare ließen nicht lange auf sich warten: "Da hat wieder jemand seine Goldfische ,entsorgt'". Dass dies kein Einzelfall ist, bestätigt auch Martin Jarosch, Vorsitzender des Kreisfischereivereins Vilsbiburg, auf Nachfrage der LZ. Doch das Aussetzen von invasiven, nicht-heimischen Fischen in Flüssen und Seen kann immensen Schaden anrichten.

Nicht nur Goldfische werden in den Gewässern ausgesetzt. In der Vils hat Jarosch auch schon Zwergwelse entdeckt. Auch im sogenannten Surfweiher in der Gretlmühle bei Landshut hat sich diese Fischart bereits ausgebreitet. "Mit Sicherheit wurden diese Fische aus einem Aquarium ausgesetzt", sagt Stephan Paintner, Leiter der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Niederbayern. Aber auch unfreiwillig können Fische aus Gartenteichen in größere Gewässer gelangen, etwa bei Hochwasser. In der Isar im Landkreis Landshut sind bisher noch keine invasiven Fische gefunden worden. "Was aber nicht heißt, dass noch keine ausgesetzt worden sind", sagt Paintner.

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