Landkreis Landshut Gehölzpflege des Bauamts: Diese Straßen sind betroffen

Die Pflege sorgt für verkehrssichere und langfristig alterungsfähige Gehölzbestände an den Bundes- und Staatsstraßen. Foto: Staatliches Bauamt Landshut

„Gehölzpflege“ wird auch diesen Winter vom Staatlichen Bauamt Landshut an allen Bundes- und Staatsstraßen im Landkreis Landshut betrieben. Einen Schwerpunkt bilden Arbeiten an der B299.

Bäume an den Straßen schmücken das Landschaftsbild, schützen Böschungen gegen Erosionen, schirmen Anwohner von Verkehr, Staub und Abgasen ab, dienen Verkehrsteilnehmern als Blendschutz und vielen Tieren als Rückzugs- und Nisträume.

Um die Bestände verkehrssicher zu erhalten und eine Gefährdung des Straßenverkehrs zu vermeiden, werden sie in regelmäßigen Abständen von zehn bis maximal 15 Jahren gepflegt. Die Pflege erfolgt im Winter, um Vögel oder andere Tiere nicht zu stören.

Rückschnitt ist notwendig

Bei den Arbeiten werden Sträucher an Böschungen verkürzt oder ausgedünnt, um den Bestand zu verjüngen. Die Maßnahme scheint auf den ersten Blick sehr radikal, doch der regelmäßige Rückschnitt hilft den Pflanzen und Wurzeln, gesund zu bleiben. Da die Gehölze abschnittsweise zurückgeschnitten werden, können sich die Tiere in angrenzende, unbearbeitete Flächen zurückziehen. 

Zudem werden über den ganzen Landkreis verteilt abgestorbene oder kranke Bäumen gefällt. Einzelne Bäume müssen entfernt werden, da sie aufgrund ihrer Lage und ihres Zustandes den Verkehr gefährden. Sind solche Bäume landschaftsbildprägend, werden sie umgepflanzt.

Einschränkungen im Verkehr

Da in den meisten Fällen nur von der Straße aus gearbeitet werden kann, ist in den Arbeitsbereichen mit Behinderungen in beiden Richtungen zu rechnen. Der Verkehr wird bei Bedarf halbseitig eingeengt und eventuell per Ampel geregelt. Die Arbeiten erfolgen ausschließlich tagsüber. Das Staatliche Bauamt bittet um Verständnis und um Vorsicht im Arbeitsbereich.

Das Staatliche Bauamt weist zudem auf die Verkehrssicherungspflicht und regelmäßige Gehölzkontrollen hin. Totholz in den Baumkronen und beschädigte oder abgestorbene Bäume bergen ein unkalkulierbares Risiko und müssen entfernt werden.

Außerdem muss neben der Fahrbahn ein eineinhalb Meter breiter und viereinhalb Meter hoher Bereich freigehalten und die Bepflanzung zurückgeschnitten werden, um die Sicht der Verkehrsteilnehmer nicht zu behindern.

In folgenden Abschnitten arbeitet die Straßenmeisterei Landshut:

  • B15 Höhe Altheim  
  • B299 zwischen Oberneuhausen und Zornhof
  • B299 zwischen Abfahrt Holzhausen und Pfeffenhausen (Abfahrt St2643)
  • B299 zwischen Landshut und Anschlussstelle A92, LA Nord
  • B299 zwischen Landshut und Landshut-Berg/JVA
  • B299  zwischen Aich und Landkreisgrenze
  • B299 vor Geisenhausen (Allkofen) und auf Höhe Geisenhausen
  • B388 vom Kreisverkehr westlich Velden bis zur Landkreisgrenze
  • St2045 zwischen Gerzen und Landshut
  • St2049 zwischen Furth und Martinszell
  • St2087 bei Holzhäuseln
 

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