Landkreis Landshut Bauern beklagen Aussaatverzögerung und Ernteverluste

Auf ein und demselben Feld in Schönbrunn steht der Mais in voller Pracht, wenige Meter daneben ist er verdorrt und unbrauchbar. Foto: ju

Hitze, Trockenheit und Dürre haben in der Land(wirt)schaft ihre Spuren hinterlassen: Wer durch den Landkreis fährt, kommt an verdorrten Maisfeldern und gezwungenermaßen viel zu früh abgeernteten Weizenfeldern nicht vorbei.

Es ist so heiß wie schon seit langem nicht mehr, der Regen bleibt aus, und das, was als Niederschläge vom Himmel gekommen ist, waren oft nur vereinzelte Schauer oder Unwetter. Dies setzt vor allem den Landwirten zu, die zum Teil bereits erhebliche Einbußen erlitten und zudem verunsichert sind, wie es mit der Ernte weitergehen soll: Noch zu kleine Pflanzen abernten? Oder doch lieber - mit dem Risiko, dass die Ernte womöglich vertrocknet - auf Regen warten? Sicher ist nur: Ausgedörrter Mais ist nicht mehr zu retten.

"Man muss sagen, dass Bayern im Gegensatz zu Norddeutschland fast schon Glück hatte mit den Beständen", erklärt Frank Trauzettel. Er ist Abteilungsleiter im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut und ist hauptsächlich für Bildung und Beratung zuständig. Bayern habe zwei Vorteile gegenüber dem Norden der Republik: Die lehmartigen Böden speichern Wasser aufgrund der guten Bodenbeschaffenheit besser und länger, außerdem wurden, über einen längeren Zeitraum gemessen, keine so hohen Höchsttemperaturen wie im Norden Deutschlands erreicht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. August 2018.

 
 

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