"Das gegenwärtige Geflügelpest-Geschehen in Bayern und Deutschland ist weiterhin sehr dynamisch." Davor warnt die Veterinärabteilung am Landratsamt. In Bayern sind über die Landesfläche verteilt bislang 24 Fälle von Highly Pathogenic Avian Influenza (HPAI), also der Geflügelpest, bei Wildvögeln amtlich festgestellt worden. "Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden weitere Schutzmaßnahmen notwendig", heißt es jetzt aus der Behörde in Kelheim.

Die bisherigen Fundorte HPAI-positiver Wildvögel liegen zu einem weitaus überwiegenden Teil in HPAI-Risikogebieten. Vor diesem Hintergrund kommt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in seiner aktuellen Risikobewertung zu dem Ergebnis, dass insbesondere für Geflügelhaltungen in HPAI-Risikogebieten ein besonders hohes Risiko für den unmittelbaren oder mittelbaren Eintrag von HPAI über Wasservögel besteht.