Die folgenden Zitate sind teilweise so verändert, dass eine Zuordnung nicht mehr möglich ist. Die meisten Befragten wollten anonym bleiben, aus Angst, ihre Aussagen würden mit Vorgesetzten, Klienten oder Freunden zu Problemen führen. Das allein zeigt vielleicht schon, wie heikel das Thema ist: Helikoptereltern, die ständig um ihre Kinder herumschwirren. Sie sind bei Erziehern, Lehrern, Trainern - und auch den eigenen Angehörigen und Freunden - gefürchtet.

Eltern, die ihre Kinder vor allem und jedem beschützen wollen, sind seit einigen Jahren ein Phänomen, das sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Auch bei uns. Die Mutter, die ihrem Schulkind das Fahrrad kilometerweit nebenherträgt, weil es nicht mehr radeln will. Der Vater, der mit seinem SUV die enge Straße blockiert, während er seinen Sohn bei Regen auf möglichst kurzem Weg in den Kindergarten bringt. Und doch: Bei uns scheinen sogenannte Helikoptereltern oft noch Maß und Ziel zu finden. Denn ganz so krasse Fälle, wie sie zwei Autorinnen in einem aktuellen Bestseller schildern, waren bei den zahlreichen Gesprächen im Landkreis nicht dabei...

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Februar 2018.